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Wird "Luna" nach Vermissten suchen ? Bemühungen um Freilassung laufenMerkur-Online, 13. Juni 2003 Warngau/Penzberg (alz) - Bundesregierung und Bundeskriminalamt seien nach wie vor um die Befreiung der in der Sahara entführten Geiseln bemüht, versicherten ein Sprecher des Auswärtigen Amtes und der stellvertretende Leiter der Kriminalpolizei Miesbach, Hans Schweiger. Ein Bericht in der aktuellen Ausgabe des Nachrichtenmagazins Spiegel, wonach die Bundeswehr auf Anfrage des Außenministeriums prüfe, ob Aufklärungsjets und Spähdrohnen den algerischen Sicherheitskräften helfen könnten, bestätigte das Auswärtige Amt nicht. "Wir bleiben bei unserer restriktiven Informationspolitik und äußern uns nicht zu Medienberichten", so der Sprecher. Die in Algier erscheinende Zeitung "El Watan" berichtete gestern, dass Techniker aus Deutschland in Algerien eingetroffen seien, um unbemannte Spionageflugzeuge der algerischen Armee zu reparieren, die bei der Suche nach den Geiseln eingesetzt würden. Möglicherweise werde Deutschland eigene Drohnen nach Algerien bringen. Ob die algerische Regierung auf die deutsche Hilfe zurückgreifen wird, hält Schweiger für fraglich. Dennoch ist er zuversichtlich, dass die 15 Geiseln, unter ihnen auch der Warngauer Martin Hainz, gerettet werden. "Es handelt sich mittlerweile um die längste Geiselnahme in Algerien, was zeigt, dass das algerische Militär behutsam vorgeht und das Leben der Entführten in den Vordergrund stellt." Weder Schweiger noch der Sprecher des Auswärtigen Amtes wollten sich dazu äußern, ob der Aufenthaltsort der 15 Vermissten bekannt ist und ob Kontakt zu den Entführern besteht. mm |
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www.algeria-watch.org
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