Köhler beginnt viertägigen Besuch in Algerien

11. November 2007

Algier (AFP) — Bundespräsident Horst Köhler ist zum Auftakt eines viertägigen Besuchs in Algerien mit Präsident Abdelaziz Bouteflika zusammengetroffen. Bei den Gesprächen mit algerischen Politikern sollte es um die bilateralen Beziehungen, die Lage im Maghreb sowie im Nahen Osten und um den Kampf gegen den internationalen Terrorismus gehen. Am Montag sollten beide Staatschefs das 9. Afrika-Partnerschaftsforum mit Teilnehmern afrikanischer Länder, der G-8-Industriestaaten sowie der Organisation für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) eröffnen. Themen der Konferenz sind "Regierung und Entwicklung" sowie "Partnerschaft und Entwicklung".

Köhler sollte zudem in Algier an einer deutsch-algerischen Konferenz zum Thema Energiesicherheit und Klimawandel teilnehmen. Dabei sollte es auch um die Versorgung Europas mit Gas aus Algerien gehen. Die deutschen Handelsbeziehungen zu dem nordafrikanischen Land sind in den vergangenen Jahren enger geworden. 2006 stieg das Handelsvolumen auf 2,2 Milliarden Euro, die deutschen Exporte nach Algerien verzeichneten einen Anstieg von 16 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Nach Algerien wird Köhler in der Region noch Mauretanien und Malta besuchen.

   
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