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EU überarbeitet Gasabkommen mit Algerien - Ziel ist freier MarktReuters, 12. Juli, 2007 Brüssel (Reuters) - Die Europäische Union ist auf dem Weg zu einem EU-weiten Gasmarkt einen wichtigen Schritt vorangekommen. Nach jahrelangen Verhandlungen mit Algerien einigte sich die Gemeinschaft darauf, dass aus dem nordafrikanischen Land importiertes Gas künftig auch innerhalb der EU weiter verkauft werden darf, wie die EU-Kommission am Mittwoch mitteilte. Algerien ist nach Russland und Norwegen der drittgrößte Gaslieferant für die EU. Bislang gab es in den Verträgen zwischen europäischen Firmen und dem staatlichen algerischen Versorger Sonatrach aber Klauseln, wonach der ursprüngliche Käufer das Gas nicht außerhalb eines bestimmten Gebietes weiter veräußern durfte - meist war damit die nationale Grenze gemeint. Nach Ansicht der EU-Kommission wurde so der Wettbewerb in der Gemeinschaft behindert. Die EU öffnet ihren Gas- und Strommarkt derzeit schrittweise und die Kommission macht Druck, dass sich die Energielieferungen leichter zwischen den Mitgliedstaaten bewegen können. Ähnliche Vereinbarungen wie zuletzt mit Algerien gibt es schon mit Russland und Nigeria. |
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www.algeria-watch.org
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